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Beschreibung
Der Klang ist kalt, wie Glas, auf das Regentropfen gefallen sind, aber durch ihn hindurch dringt etwas Warmes und sehr Hartnäckiges. Die Worte erinnern an einen inneren Monolog voller Zweifel, in dem Fehler nach unten ziehen und fremde Stimmen zu laut werden. Und doch hört man in dieser zerbrechlichen Dunkelheit ein hartnäckiges„Ich schreibe weiter” – wie ein einziger Faden, der vor dem völligen Vereisen bewahrt.
Das Lied ist wie ein Brief an sich selbst aus der Zukunft: ehrlich, ein wenig streng, aber mit der Hoffnung, dass man das Licht doch noch einholen wird. In jeder Strophe gibt es einen Kampf zwischen dem Gefühl„nicht genug “und dem leisen Versprechen, dass bessere Zeiten kommen werden. Und deshalb gibt es in ihr so viel erkennbaren Schmerz und gleichzeitig seltsamen Trost: Unvollkommen zu sein ist kein Urteil, sondern ein Weg.
Songtext und Übersetzung
Original
Ich bin nichts ohne diese Stromschläge in mein Kopf. Dieser Riss aus dem
Wasserströmen auf dem Boden Tropf.
Komm von viel zu vielen Fehlern, nehm ich ein und immer noch.
Lass mich verleiten zu verzweifelt aufgesetzten Höflichkeiten. Wegen meinen
Unsicherheiten würd ich lieber wieder schweigen.
Doch ich weiß, in jeder Stille bleibt zu viel Platz, um zu versinken in der Dunkelheit. Vielleicht übertreib ich.
Vielleicht reicht die Zeit nicht. Der Weg ist zu steinig, um zu gewinnen.
Und ja, es zerreißt mich zu wissen, ich reich nicht, wie ich bin.
Ihr habt mich kalt gemacht. Meine Finger langsam blau. Doch ich schreibe noch.
Aus dem Himmel fällt das Grau, deckt die Zweifel ab.
Meine Sinne sind verstaubt, nichts gefühlt, alles taub. Unterkühlt, meine Haut, ihr habt sie kalt gemacht.
Meine Finger langsam blau. Doch ich schreibe noch. Neue Stimmen viel zu laut.
Deshalb bleib ich wach.
Meine Sinne sind verstaubt, nichts gefühlt, alles taub. Unterkühlt, meine
Haut, ihr habt sie kalt gemacht.
Projiziere jede Krise auf den Fakt, dass ich mich ständig in mir selbst verliere.
Halluziniere. Ist das echt oder Vergangenheit?
Sind die Gefühle noch valide? Hab kein Glück verdient und werd ich zurückgedreht.
Pure Illusion von nie gefühlten Emotionen.
Wenn ich knapp über dem Boden flieg, dann nur, weil mich nichts nach oben zieht. Yeah. Vielleicht übertreib ich.
Vielleicht reicht die Zeit nicht. Der Weg ist zu steinig, um zu gewinnen.
Und ja, es zerreißt mich zu wissen, ich reich nicht, wie ich bin.
Ihr habt mich kalt gemacht.
Meine Finger langsam blau. Doch ich schreibe noch.
Aus dem Himmel fällt das Grau, deckt die Zweifel ab.
Meine Sinne sind verstaubt, nichts gefühlt, alles taub. Unterkühlt, meine
Haut, ihr habt sie kalt gemacht.
Meine Finger langsam blau. Doch ich schreibe noch. Neue Stimmen viel zu laut.
Deshalb bleib ich wach. Meine Sinne sind verstaubt, nichts gefühlt, alles taub.
Unterkühlt, meine Haut, ihr habt sie kalt gemacht.
Ihr habt mich kalt gemacht.
Kalt gemacht.
Ihr habt mich kalt gemacht.