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Beschreibung
Es gibt Lieder, in denen man nicht nach einem Sinn sucht – man setzt sich einfach hinein wie in einen alten Sessel und hört zu, wie die Erinnerung knistert. Dieses Lied ist genau so eines. Es fließt langsam wie Mondlicht an den Wänden entlang und duftet irgendwie nach der Feuchtigkeit alter Fotos, auf denen die Gesichter leicht verblasst sind, die Gefühle jedoch nicht.
Hier geht es um das Weggehen und die Stille danach. Um diese Pause, in der man nicht mehr weint, aber auch nicht wirklich lebt. Wenn die Nacht aufhört, eine Tageszeit zu sein, und zu einem Zustand wird – dicht, zäh wie Tinte, in der die Morgendämmerung versunken ist.
Die Musik scheint sich nicht zu beeilen, Mitgefühl zu zeigen – sie sitzt einfach daneben, schweigt und atmet. Und in dieser Zurückhaltung liegt all die Wärme, zu der das menschliche Herz überhaupt fähig ist.
Produktion: Pasay Music
Produzent: Suhayl Atay, Orkun Tunç
Produktionskoordinator: Gül Bahar Tale
Assistentin des Produktionskoordinators: Zeynep Sude Karabulut
Berater für Urheberrechte: Didem Şahin
Text: Refik Durba
Musik: Ferman Akgül
Arrangement: Ferman Akgül, Orkun Tunç
Aufnahme/Mix/Mastering: Ozan Çanak – Nr. 5
Gesang, Hintergrundgesang: Ferman Akgül
Elektroakustische Bassgitarre: Dilara Çivici
Schlüsselinstrumente: Ferman Akgül, Dilara Çivici
Drum-Programmierung: Ozan Çanak
Songtext und Übersetzung
Original
Anılardan yontulmuş bir yüze değip, bir felakete adadım kendimi.
Deneyerek sesimi yeni bir ölüde.
Her gün sabahla baharın geldiğini resimlerde yaşayan ekimleri, akşamın yalnızlığa düşürdüğü kafiyeyi, kılıçla kesilen yatsıları, mavi kuş zindanlarını ve sıkıntıyı adlandıran geceleri müjdeledim.
O yüreğimde uzun hüzünler besledi.
Oysa acılar çoğalmış, dağlar uyumuştu.
Karanlığın kollarında şehir uyumuştu.
Denizin derinliğinde söken şafak, yüzündeki dalgınlık, ağzındaki ince harfler uyumuştu.
Falama inanırdım artık.
Kelimelerime, su terazilerine, ölü Türk çarlarına, geceye ve gündüze mi?
O yüreğimde uzun hüzünler besledi.
Ben sıkıntıyı adlandıran geceleri müjdeledim.
O gitti, bir sevdaya yasladı kendini.
Ben kaldım, yalnızlıkla karşıladım her şeyi.
O gitti, bir sevdaya yasladı kendini.
Ben kaldım, yalnızlıkla karşıladım her şeyi.
O gitti.
O gitti.
O gitti, bir sevdaya yasladı kendini.
O gitti, bir sevdaya yasladı kendini.
Ben kaldım, yalnızlıkla karşıladım her şeyi.
O gitti, bir sevdaya yasladı kendini.
Ben kaldım, yalnızlıkla karşıladım her şeyi.
O gitti.
Deutsche Übersetzung
Ich berührte ein aus Erinnerungen geschnitztes Gesicht und widmete mich einer Katastrophe.
Indem ich meine Stimme in einer neuen Dimension erprobte.
Jeden Tag verkündete ich das Kommen des Frühlings mit dem Morgen, den lebendigen Pflanzen auf den Bildern, dem Reim, den der Abend der Einsamkeit brachte, den vom Schwert geschnittenen Nachtgebeten, den Kerkern des blauen Vogels und den Nächten, die Langeweile benannten.
Es brachte lange Sorgen in mein Herz.
Allerdings wurden die Schmerzen stärker und die Berge schliefen ein.
Die Stadt schlief in den Armen der Dunkelheit ein.
Die Morgendämmerung, die in den Tiefen des Meeres anbrach, die Geistesabwesenheit in seinem Gesicht und die dünnen Buchstaben auf seinem Mund schliefen.
Ich würde jetzt an mein Vermögen glauben.
Nach meinen Worten, Geisterwaagen, tote türkische Zaren, Tag und Nacht?
Es brachte lange Sorgen in mein Herz.
Ich kündige die Nächte an, die den Ärger benennen.
Er ging und stützte sich auf eine Liebe.
Ich blieb und sah alles alleine an.
Er ging und stützte sich auf eine Liebe.
Ich blieb und sah alles alleine an.
Er ist weg.
Er ist weg.
Er ging und stützte sich auf eine Liebe.
Er ging und stützte sich auf eine Liebe.
Ich blieb und sah alles alleine an.
Er ging und stützte sich auf eine Liebe.
Ich blieb und sah alles alleine an.
Er ist weg.