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Weitere Songs von Kauta
Beschreibung
Musik: Chekaa
Gesang: PA Sports und Kauta
Mix: Chekaa
Mastering: Lex Barki
Vokalproduktion und Schnitt: Chimaobinna Onyele
Vokalarrangement:
Chimaobinna Onyele, Lawrence Achilles, Kaouotar Boulfazat
Dieb: Kostas Karagiosidis
Ausführender Produzent: Saskia Einer
Regisseur: Hüseyin Bertinaks Yildirim
Kameramann: Kevin Stemberger
Cutter: Murat Bastatli
Farbkorrektur: Christian Mor
Songtext und Übersetzung
Original
Haltet die Welt an. Wie kann sie sich weiterdreh'n?
Mhm-mhm. Wenn sie merkt, dass einer fehlt.
Hey, Amir, dieses Lied ist für dich.
Denn ich hab' Angst, dass man dich wieder vergisst.
Mein Sohn ist vor der Tür, warum spielst du nicht mit? Ihr wärt fast im selben Alter, doch es ist, wie es ist.
Nichts ist so schön, wie wenn man Vater wird.
Wie für dein'n Vater, der durch dich ertragen konnte, was ihm grad' passiert.
Du wurdest nicht im Krankenhaus geboren, es war nur ein kleines Haus, vor dem Soldaten patrouillieren.
Papa liebt dich, so wie ich meine Kinder liebe und deshalb sterb' ich vor Schmerzen, wenn ich mit ihm fühle. Er sang Lieder für dich, fing der Boden an zu beben. Sagt, ihr ist ein
Sternschnuppen, doch beobachtet Raketen.
Er verrichtet die Gebete, denn nur Gott kann euch beschützen und die Menschen scheinen so zu tun, als ob sie es nicht wüssten.
Und seitdem du weg bist, ist ihm dieses Leben nichts mehr wert, denn um zu -kämpfen fehlst du ihm zu sehr. -Haltet die Welt an.
Wie kann sie sich weiterdreh'n? Wenn sie merkt, dass einer fehlt. Will uns wirklich keiner seh'n?
Haltet die Welt an.
Ist der Wert von unser'n Trän'n nicht derselbe wie von dem?
Das für mich nicht zu versteh'n. Schaltet Mond und Sterne aus. Warum geht die Sonne auf?
-Haltet die Welt an. Jemand fehlt.
-Nichts ist so schön, wie wenn man Vater wird.
Nichts ist so schlimm, wie wenn das eigene Kind in dein'n Armen stirbt. Gibt es einen Weg raus aus dem Genozid?
Amir wurde erschossen, als er draußen war am Spiel'.
Sein Papa nahm ihn in den Arm, sang ein letztes Mal das Lied, das ihm half beim Einschlafen, wenn die Bomben wieder fielen. Und so schläft er langsam ein, seine Finger werden schwach. Die kleinen
Hände, die nach Papa greifen wollen mit aller Kraft, lassen nach.
Und das Traurige ist, das, was ich hier sag, passiert an diesem Ort, von dem ich spreche, jeden
Tag.
Schreib' es runter, denn zu schweigen wäre so wie ein Verrat, denn mit jedem weiteren Sarg hat die Menschlichkeit versagt. Niemand kennt Amir, denn seine
Haare war'n zu schwarz und sein Glaube radikal, dabei war er grad mal zwei Jahre.
Sähe er bisschen anders aus, würde jeder um ihn wein'.
Also sag mir nicht, wir -wären alle gleich. -Haltet die Welt an.
Wie kann sie sich weiterdreh'n? Wenn sie merkt, dass einer fehlt. Will uns wirklich keiner seh'n?
Haltet die Welt an.
Ist der Wert von unser'n Trän'n nicht derselbe wie von dem?
Das für mich nicht zu versteh'n. Schaltet Mond und Sterne aus. Warum geht die Sonne auf?
Haltet die Welt an. Jemand fehlt.
Scheint, als wäre der Plan nicht aufgegang'.
Denn sie brachten mir ein „Never again“ bei, an das ich nicht mehr glauben kann.
In Rujab, Khaled Naban, soul of my soul. Sagt ihre Namen, denn die Tagesschau vermeidet sie, weil schwarze
Menschen und Kanaken in ihren Augen anders leiden wie einer von ihnen, so mit blonden Haar'n, privilegiert und halt nicht so arm.