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Beschreibung
Es riecht nach Verbranntem, Beton und verzweifelter Entschlossenheit. Alles um einen herum scheint Krieg zu spielen – die Straßen, die Gedanken, sogar die Luft zittert vor Anspannung. Wenn die Angst schon lange zum Nachbarn geworden ist und die Zweifel nur noch ein Hintergrundgeräusch sind, bleibt innerlich nur eines übrig: der Wunsch, sich die Welt zurückzuholen, zumindest einen Teil davon. Zumindest ein Stückchen von dem, was einmal einem gehörte.
Das ist der Soundtrack zu dem Moment, in dem sich ein in die Enge getriebener Mensch plötzlich aufrichtet. Kein Held, kein Bösewicht – einfach nur jemand, der es leid ist, zu verlieren. Jeder Beat ist wie ein Schuss, jedes Wort ein Schritt durch die innere Hölle, wo es nicht mehr beängstigend ist, weil es gestern noch schlimmer war. Und am Ende, nach all dieser donnernden Wut, hört man ein leises„Guten Morgen, Papa “– eine Erinnerung daran, dass unter all der Rüstung einst jemand Lebendiges war.
Songtext und Übersetzung
Original
Bitte nimm mir alles.
Denn nur wenn ich's mehr zu verlieren hab', scheißt auf alles.
Meine Angst ist schon viel länger bei mir als ihr alle.
Denn heute kommt der Tag und ich hol mir alles.
Einfach alles.
Einfach alles, was ich nie hatte. Mein Fass wird zu einer Waffe.
Nimm deine Hand weg von dem Scheißalarm und öffne lieber die Kassen. Nie mehr geh' ich zurück.
Kann schon sein, ich werd' verrückt, weil der Himmel mich nicht nimmt und die Hölle mich nicht will. Was bleibt mir dann übrig?
Bevor ich einknicke, bitte zieh durch und erschieß mich.
Mein Blut ist kein Wein, also vergieß es.
Und euer scheiß Mitleid hilft keinen Meter, wenn das Leben einmal zu viel ist.
Glaub mir, ich hab alles versucht.
Doch manchmal kommt's mir vor, als wäre alles verflucht. Heute ist man Jäger, morgen wird man gesucht.
Doch aus jedem Fehler lernt man immer dazu.
Mach 'ne Tour durch die Stadt oder Coups in dei'm Kaff, denn ich such' einen
Schatz, eine Truhe voll mit Bats.
Ich zieh' nur pures Tash, keine Ruhe, immer wach. Und wenn's nicht klappt, dann hab' ich alles versucht.
Ey, wie oft beiß' ich mir auf die Zunge?
Blut läuft mir den Magen runter, unter dem Kissen die Wumme, doch träum' ich statt von dem Vaterunser. Sag, wie viele Eltern haben gesagt, du warst doch ein guter
Junge? Doch irgendwas hat diese Stadt gemacht, denn ganz plötzlich wurde sein
Lachen dunkler. Egal, jetzt ist es zu spät und ich nehm' alles mit, was noch geht.
Es kann ganz schön sein, ist ein Loch in deiner Brust, wenn du dich jetzt bewegst.
Guck, das Zittern meiner Finger sagt euch Pissern hier drin ist von euch leider keiner sicher.
Ob wir morgen noch hier sind, wird keinen kümmern, doch an das hier heute wird man sich erinnern. Mein Kopf platzt, Mann, ich hör' dich nicht.
Das Licht, es blendet mich.
Kann mir jemand sagen, wann dieser Albtraum zu Ende ist? Sie haben auf mein Herz getrampelt. Irgendwann tritt man zurück.
Bin das wirklich ich? Verdammt, ich weiß es nicht.
Glaub mir, ich hab alles versucht.
Doch manchmal kommt's mir vor, als wäre alles verflucht.
Heute ist man Jäger, morgen wird man gesucht.
Doch aus jedem Fehler lernt man immer dazu.
Mach 'ne Tour durch die Stadt oder Coups in dei'm Kaff, denn ich such' einen
Schatz, eine Truhe voll mit Bats.
Ich zieh' nur pures Tash, keine Ruhe, immer wach. Und wenn's nicht klappt, dann hab' ich alles versucht.
Fuck.
Guten Morgen, Papa. Aufstehen.