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Beschreibung
Gold glänzt im Licht, aber innen ist es immer noch derselbe graue Himmel. In Worten – das Knirschen des Asphalts unter den Turnschuhen, der Geruch von Benzin, Müdigkeit und Stolz auf diejenigen, die nicht aufgegeben haben. Hier geht es nicht um Glamour und„Erfolg “im oberflächlichen Sinne, sondern um diese seltsame Form des Überlebens, bei der Gefühle unter der Kapuze versteckt und Schmerzen in Reimen verarbeitet werden. Die Welt ist hart, und auch er selbst ist härter geworden, aber unter der Rüstung ist er immer noch derselbe Mensch, der einfach nur wollte, dass sein Sohn diese Straßen nicht so nah kennenlernt. Und inmitten des Lärms der Motoren und fremder Meinungen erklingt plötzlich fast wie ein Gebet: Mögen Gangster Väter haben und Rapper Töchter.
Produzent: Big Flexx
Tonaufnahme, Abmischung: Jan Hillerdt
Mastering: Silversound
Komponist: Torsten Kaniut
Text: Maximilian Din
Songtext und Übersetzung
Original
Ein viel zu weiter Weg durch das tiefste Dunkel, wo deine Augen nichts mehr sehen
Ich fühle mich schon, wie acht Mal gelebt
Aus den Wolken auf Beton, dann aus dem Elend auf die Beats
Ich höre schon immer das Blut in meinen Adern, es spielt mir ein Lied
Von Familiendramen, Räubergeschichten, Drogendelikten
Selbstmordattacken, ekligen Ratten und Wölfen im Schatten
Vom Rennen durch Scherben, Wunden und Narben im Herzen
Von tausenden Chancen bekommen, um sie dann wieder wegzuwerfen
Er hatte so viel Potential verschenkt
Wollte einfach nur noch weg, viel zu schwer war sein Gepäck
Doch was mein Schatten noch nicht wusste, weiß ich jetzt
Die besten Diamanten findet man nur unter tausend Tonnen Dreck
Ganz egal, wohin ich geh'
Egal, wie schnell ich mich beweg'
Ob ich weine oder lache
Er bleibt immer bei mir
Mein ewig treuer Schatten