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Beschreibung
Die Nacht riecht nach Freiheit und etwas leicht Bitterem – wie die Luft nach dem Regen, in der sich die Überreste des Vortags aufgelöst haben. Die Zeit rinnt durch die Finger wie Asche, und je fester man sie festhält, desto schneller vergeht sie. Alles scheint gleichzeitig lebendig und vergänglich zu sein: Lachen, Licht im Fenster, Berührungen, der Nachhall einer Stimme am Telefon, die es nicht mehr geben wird.
Und doch liegt in dieser Zerbrechlichkeit eine seltsame Ruhe. Solange es brennt, bedeutet es, dass es war. Solange es wehtut, bedeutet es, dass es lebendig ist. Und wenn Glück nur geliehen ist, dann soll es wenigstens einen Augenblick länger dauern als die Nacht. Denn manchmal passt die Ewigkeit in ein einziges kurzes„Jetzt”.
Songtext und Übersetzung
Original
Die Nacht ist schön in meinen
Augen. Sie scheint so neu, wir werden älter.
Ich halt' sie so lange fest, die Zeit weht wie Asche aus dem Fenster.
Die Nacht ist schön in meinen Augen.
Sie scheint so neu, wir werden älter.
Ich halt' sie so lange fest, die Zeit weht wie Asche aus dem Fenster.
Frag mich, wie oft ich die Chance vor meinen Augen nicht erkenne.
Halte fest an dem, was einmal war.
Frag mich, wie oft werd' ich all diese Brücken niederbrennen.
Beste weiß, doch seh' den Himmel schwarz.
Engel fliegen über mir, die Aufwärts wagen.
So viele Sünden, dass die Flügel brennen.
Denn seit dem Moment, in dem der Anruf kam, spür' ich, wie der Tod uns trennt. Vielleicht ist ja das Glück nur geliehene
Zeit.
Doch fühlt sich an wie die Unendlichkeit.
Ich weiß, dass wirklich nichts hier für ewig bleibt.
Doch das macht uns frei. Die Nacht ist schön in meinen Augen.
Sie scheint so neu, wir werden älter.
Ich halt' sie so lange fest, die Zeit weht wie Asche aus dem Fenster.
Die Nacht ist schön in meinen Augen. Sie scheint so neu, wir werden älter.
Ich halt' sie so lange fest, die Zeit weht wie Asche aus dem Fenster.
Will nichts bereuen, lege all diese Eitelkeiten ab, die sich spiegeln im
Schaufensterglas.
Will nichts bereuen, also lauf ich im weißen Kleid bei Nacht barfuß durch das nasse Gras.
Wer fragen an den Himmel hoch wie jede Nacht und hofft, dass er mir dann die Wahrheit sagt.
Jeder Stern hat seinen Grund, der ihn unsterblich macht, während er über unsre Schatten wacht. Vielleicht ist ja das Glück nur geliehene
Zeit.
Doch fühlt sich an wie die Unendlichkeit.
Ich weiß, dass wirklich nichts hier für ewig bleibt.
Doch das macht uns frei. Die Nacht ist schön in meinen Augen.
Sie scheint so neu, wir werden älter.
Ich halt' sie so lange fest, die
Zeit weht wie Asche aus dem Fenster.
Die Nacht ist schön in meinen Augen.
Sie scheint so neu, wir werden älter.
Ich halt' sie so lange fest, die Zeit weht wie Asche aus dem Fenster.