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Beschreibung
Manchmal geht ein Mensch – und mit ihm verschwinden Leichtigkeit, Selbstvertrauen und die Gewohnheit, im Spiegel jemanden Besonderen zu sehen. Es bleiben Stille, Wut und Versuche, sich einzureden, dass es nicht wehtut. So lebt man: mit klugen Ausreden, mit sorgfältig geheftetem Stolz, wiederholt man „alles in Ordnung“ wie ein Mantra gegen alte Narben. In diesem Geräusch ist es, als ob das Echo einer verlassenen Wohnung widerhallt, in der es noch nach fremden Parfüms und ungelösten Fragen riecht. Traurig, aber wahr. Mit Bitterkeit, aber ohne Hysterie. Als der Groll müde vom Schreien war und sich einfach auf die Fensterbank setzte, eine Zigarette rauchte und sagte: „Na, ist es jetzt wenigstens klar, wer das Problem war?“,
Songtext und Übersetzung
Original
Ich lass dich wieder rein
Nur damit du dann gehst
Was eine selbstzerstörerische Art
Frag mich, was mir fehlt
Ach würde man doch wissen
Wer wirklich bleiben wird
Hätt ich dir nicht so viel von mir geschenkt
Und mich einfach umgedreht
Es tut nicht mehr weh
Zumindest red ich mir das ein
Du hast mich aufgebaut
Um mich dann wieder einzutreten
Schadenfreude steht dir nicht gut
Du solltest dich mal selber sehen
Ich hab an uns geglaubt
Die Illusion war viel zu schön
Dacht' ich hätte dich gekannt
Schon okay war nur'n Versehen
Es tut nicht mehr weh
Zumindest red ich mir das ein
Und jetzt guck, was aus mir geworden ist
Ich weiß nicht mal mehr, wer ich noch bin
So ohne dich
Schämst du dich nicht
Ich will zurück, was du mir genommen hast
Meine Leichtigkeit und das Gefühl ich sei besonders
Auch ohne dich
Vorher ging's mir so nicht
Zumindest red ich mir das ein
Ich hab mich leer geweint
Keine Träne warst du wert
Wie kann man jemand so behandeln
Ich hoff, dass ich nie so werd
Hast dich nie wieder gemeldet
Mit einer Nachricht war's vorbei
Gott wie peinlich ist das eigentlich
Ich hoff, es sucht dich heim
Es tut nicht mehr weh
Zumindest red ich mir das ein
Und jetzt guck, was aus mir geworden ist
Ich weiß nicht mal mehr, wer ich noch bin
So ohne dich
Schämst du dich nicht
Ich will zurück, was du mir genommen hast
Meine Leichtigkeit und das Gefühl ich sei besonders
Auch ohne dich
Ja auch ohne dich
So ohne dich
Vorher ging's mir so nicht
Zumindest red ich mir das ein
Zwanzig Jahre lang gelebt
Selten tat mir was so weh
Doch jetzt kann ich's verstehen
Du warst das Problem