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Beschreibung
Die Stadt schläft nicht, sie tut nur so. Die Laternen blinken wie ein Puls – gleichmäßig, ruhig, als wüssten sie, dass alles unter Kontrolle ist. Der Wind bricht durch das Fenster und flüstert etwas in seiner eigenen Sprache, und der Asphalt unter den Füßen oder Rädern ist schon egal – er ist einfach da. Das ist keine Flucht und keine Suche nach Sinn, das ist genau der Zustand zwischen „alles ist langweilig“ und „alles liegt noch vor einem“. Wenn Geschwindigkeit Gedanken ersetzt und der Weg selbst zum Ziel wird. Die Nacht ist lang, die Musik laut, die Gefühle ehrlich. Und wenn es kein Ziel gibt – dann gibt es wenigstens Flügel. Kreativdirektor/Regisseur: Marie Luca Kameramann: Jules Robles Schnitt: Jules Robles und Marie Luca Stylist: Finnian Kempkes, Marie Luca Drehbuch: Marlene Utermann, 9ine Darsteller: MARNELE, 9inebro Produzent/Mix: Jakob Bergson, LLUCID, Designer Management: Eskapaden Management
Songtext und Übersetzung
Original
Gleis vier und ich fahr', wo ich hinwill. Fahrtwind, Luft warm, alles geht chill.
In mei'm Tasche nichts legal, kein Sinn. Um zu fliegen so wie ich brauchen sie zehn
Pill'n. Sonne scheint, doch fühl' mich nachts, wenn ich will, whoa.
Ich mach' ein'n Schritt, doch ich weiß nicht, wohin.
Ge-geb' ein'n Fick, fühl' mich, als wär ich ein Kind. Wenn ich will, wenn ich will, ja, flieg' ich sehr hoch.
Steh' auf ei'm Dach, ich zähle Sterne, so als könnten sie mir sagen.
Fühl' mich so, als würd' ich niemals sterben. Weiß, dass ich dich nicht mehr brauch'.
Nacht kalt, alles taub, lass los. Ich fliege durch die Stadt, so als hätt' ich
Flügel. Nacht ohne Ziel, aber ich werde nicht müde.
Fliege durch die Stadt, nein, ich habe kein Ziel. Fliege durch die Stadt, ich bin auf dem Weg zu dir.
Fliege durch die Stadt, so als hätt' ich Flügel.
Nacht ohne Ziel, aber ich werde nicht müde. Fliege durch die Stadt, nein, ich habe kein Ziel.
Fliege durch die Stadt, -ich bin auf dem Weg zu dir.
-Ich gebe Gas, linke Spur, ja, die Rückbank ist besetzt. Und wir machen eine Tour, fahren ein paar Tage weg.
Yeah, egal wohin, Hauptsache, da gibt es kein Netz.
Habe nichts im Koffer, ja, ich hab' leichtes Gepäck. Eine Platte Hasch, etwas Tabak, mehr brauch' ich nicht.
Gib mir keine Zeit, nein, für mich zählt der Augenblick.
Grünes Licht, hundertneunzig km/h.
Ich träum' nicht viel, nein, ich mache Träume wahr.
Fliege durch die Stadt, so als hätt' ich Flügel. Nacht ohne Ziel, aber ich werde nicht müde.
Fliege durch die Stadt, nein, ich habe kein Ziel. Fliege durch die Stadt, ich bin auf dem
Weg zu dir. Fliege durch die Stadt, so als hätt' ich Flügel.
Nacht ohne Ziel, aber ich werde nicht müde. Fliege durch die Stadt, nein, ich habe kein Ziel.
Fliege durch die Stadt, ich bin auf dem Weg zu dir.