Beschreibung
Unter diesen Masken blitzen Zähne – ob vom Lächeln oder vom Raubtiergrinsen, ist nicht zu erkennen. Die Luft ist dicht, wie aus Rauch und Wein, und darin lösen sich Fetzen gestriger Gespräche, Bedauern und zu lautes Lachen auf. Jemand hat wieder den Kopf in die Nacht getaucht und ist am Morgen mit einem schweren, aber immer noch schlagenden Herzen wieder aufgetaucht. Zwei Körper nebeneinander, aber zwischen ihnen liegen Kilometer unausgesprochener Worte. Die Finger spielen mit den Haaren, als könnte man die Welt zu einer ordentlichen Strähne drehen und festhalten. Alles schien da zu sein, und scheint es immer noch zu sein – nur in einer anderen Zeit, in der nichts erklärt werden muss. Es ist Wahnsinn, sich in dieses Chaos zu verlieben, aber noch wahnsinniger ist es, versuchen, ihm zu entkommen. Die Welt ist zu seltsam, um uns in Ruhe zu lassen, und vielleicht ist wirklich etwas von uns übrig geblieben – etwas weniger als alles, aber etwas mehr als nichts.
Songtext und Übersetzung
Original
Unter den Masken, da funkeln die Zähne
Und ich gehe tasten, weil ich mich für meine schäme
Und der Himmel, der ist blau (so blau)
Und mein Kopf ist es auch (Weihrauch)
Hab die letzte Nacht wieder mal zu tief reingetaucht
Und wir liegen schon lang, sprich, seit einer Stunde bei dir
Und ich seh dich bloß an, während du mich beinah berührst
Denn du wickelst meine Haare, wie die Welt um deinen Finger
Und all die Dinge, die waren, sind es deiner Meinung nach, noch immer
Denn du bist verrückt genug, um dich in dieser Welt zu verlieben
Aber die Welt ist viel verrückter als du und fast wär etwas von uns geblieben
Ja, du bist verrückt genug, um dich in dieser Welt zu verlieben
Aber die Welt ist viel verrückter als du und fast wär etwas von uns geblieben
Und über den Dächern da hängt das blaue Tuch
Färbt sich langsam schwarz und du bist das, der ruft
Bitte ertränk mich, ja, bitte ertränk mich
Bitte ertränk mich, ja, bitte ertränk mich
Bitte ertränk mich, ja, bitte ertränk mich
Denn du bist verrückt genug, um dich in dieser Welt zu verlieben
Aber die Welt ist viel verrückter als du und fast wär etwas von uns geblieben
Ja, du bist verrückt genug, um dich in dieser Welt zu verlieben
Aber die Welt ist viel verrückter als du und fast wär etwas von uns geblieben