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Beschreibung
Eine subtile Traurigkeit, die das Herz schmerzt: die Last unsichtbarer Worte und Blicke, die niemand ans Licht gebracht hat.„Nie genug “– wie ein leiser Refrain im Kopf, der unerwartet zu einer einsilbigen Diagnose für alle wird, die nicht in die Schemata anderer passen. Hier gibt es keine Filter und keinen Glanz – nur das rohe, ehrliche Gewicht dessen, was drückt und nicht bemerkt wird.
„Zu langsam “,„zu leise “,„zu ängstlich “zu sein – als wäre es eine Reihe von Etiketten aus einem Kinderkleiderschrank, die sich nicht von selbst entfernen lassen. Besser unsichtbar bleiben, denn bemerkt werden heißt verwundbar sein. Die Ironie des Lebens besteht darin, dass Schweigen aus irgendeinem Grund immer ungerechtfertigt ist, während die eigene Stimme ein Verbrechen darstellt.
Dann kommt die Entschlossenheit, ähnlich wie ein leichter Umschwung im Kleiderschrank: Es ist Zeit, die alten Sachen ans Licht zu holen und laut zu sprechen. Und sofort kommen die Vorwürfe:„zu laut”,„zu frech”,„schlechtes Vorbild”. Über Stereotypen zu lachen ist gleichzeitig verletzend und befreiend – als hätte man die Freiheit entdeckt, gleichzeitig unbequem und echt zu sein.
Am Ende steht ein kleiner Sieg: Die Stimme bleibt, die Geschichte wird mit eigenen Händen geschrieben und umgeschrieben. Nicht allen wird es gefallen, nicht allen wird es passen, aber irgendwo im Inneren brennt die einfache Wahrheit: Hör auf, zu versuchen, der zu sein, den andere von dir verlangen. Es ist besser, du selbst zu sein, auch wenn es für manche für immer„nicht genug “sein wird.
Songtext und Übersetzung
Original
Nie genug.
Nie genug. Nie genug. Nie genug. Nie genug. Nie genug. Nie genug. Nie genug.
Nie -genug.
-Ich werd' euch heute mal meine Geschichte erzählen, so wie ich sie fühlte. So wie das Leben mich fühlte. Kein Filter, kein
Glanz, nur echt.
Es gibt so viel, was ich sagen will, denn da war so viel, was mich fast erschlagen hat. So viel geweint und keiner hat's gesehen.
Schon früh hab ich's kapiert.
Das Leben ist nicht fair. Die Leisen haben selten was zu sagen.
Und wer nichts sagt, geht unter.
Ich war nie, wie man mich haben wollte. Zu langsam, zu still, zu viel Angst.
Ich passte nicht, wollte auch nicht. Ich konnte nicht unsichtbar sein.
War besser als gesehen, verletzt werden.
Nie genug.
Nie genug.
-Nie genug. Nie genug. -Doch dann kam der Wandel.
Ich wurde älter und ich dachte mir: Fuck drauf, ich werd' reden, ich werd' laut sein.
Ich hab was zu sagen. Ich bin da.
Und plötzlich war ich zu laut, zu frech, zu unbequem. Ein Störfaktor. Egoistisch. Partygeil.
Ein schlechtes Vorbild. Aber weißt du was?
Es ist egal, wie du bist, denn für manche bist du nie genug.
Nie richtig, nie passend. Nie das, was sie erwarten. Nie genug.
Nie genug.
-Nie genug. -Nie genug.
-Nie genug.
-Nie -genug. -Nie genug.
Nie genug. Nie genug.
-Nie genug.
-Und trotzdem steh ich hier mit meiner Stimme.
Mein Weg mit allem, was ich bin.
Denn das hier, das ist meine
Geschichte, Geschichte, Geschichte.
Nie das, was sie erwarten.
-Nie genug. -Nie genug.
-Nie genug. Nie genug. -Nie genug.
-Nie genug. -Nie genug. Nie genug. Nie genug.