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Beschreibung
Manchmal dauert der Weg nach Hause nicht nur Kilometer, sondern Jahre. Es scheint alles da zu sein – Erfolg, Lärm, Lichter, sogar Applaus –, aber innerlich hat man trotzdem das Gefühl, als hätte jemand vergessen, das Licht im Flur anzuschalten. Jede Kurve kommt einem bekannt vor, aber keine führt dorthin, wo man erwartet wird. Wo es nach Abendessen und Geborgenheit duftet.
Das hat etwas unangenehm Menschliches – einen Ausweg aus dem eigenen Glanz zu suchen, um einfach dorthin zurückzukehren, wo man müde und echt sein kann. Zu verstehen, dass„vorwärtsgehen” nicht immer bedeutet, sich in die richtige Richtung zu bewegen. Manchmal ist die Rettung ein Schritt zurück, dorthin, wo man ein Stück von sich selbst zurückgelassen und vergessen hat, es mitzunehmen.
Und man wünscht sich nur eines: dass jemand das Licht an lässt. Für den Fall, dass man doch den Weg zurückfindet.
Songtext und Übersetzung
Original
Ich kenne tausend Straßen, aber kein Weg hier raus. Als wenn es hundert Jahre.
Bitte bring mich nach Haus.
Lass ein Licht an, damit ich mich nicht verlauf.
Ich hoffe, du bist noch da, denn ich komm jetzt nach Haus.
Ey, so wenig Tage an denen ich bei meinen Liebsten war.
Obwohl ich mir gewünscht hab, dass ich 'ne Familie hab.
Schreibe Lieder, um uns allen bisschen Kraft zu schenken. Doch meine Kinder hätten lieber, dass ich sie umarm.
Und all das Geld auf meinem Konto bringt mir gar nichts.
Denn es macht nicht, dass mein Vater wieder atmet.
Und so schön und fancy waren die ganzen Partys, klauten sie meinem Körper nur paar Jahre. Warum treffen meine schlimmsten Worte immer nur die Besten?
Und warum halten meine Taten auf den Schlechten?
Warum kommt erst ganz am Ende die Erkenntnis? Doch jetzt weiß ich dich zu schätzen.
Wir leben auf Kredit und irgendwann muss man bezahlen.
Doch wenn der Weg das Ziel sein soll, fuck, dann komm ich doch nie an. Also bete ich jede Nacht, dass ich's nach Hause schaff.
Doch wird es dunkel, lass ein Licht für mich an.
Ich kenne tausend Straßen, aber kein Weg hier raus. Als wenn es hundert Jahre.
Bitte bring mich nach Haus.
Lass ein Licht an, damit ich mich nicht verlauf.
Ich hoffe, du bist noch da, denn ich komm jetzt nach Haus.
Ey, ich weiß, einer ist da oben und er sieht mich.
Aber trotzdem hab ich Angst, ich verlier' dich. Denn irgendeine Stimme treibt mich dreimal um die Welt.
Auch wenn ich schon nicht mehr weiß, wo mein Ziel ist.
Wir hatten uns geschworen, wir werden niemals älter. Doch meine Knochen tun mir weh, wenn ich merk, es wird kälter.
Obwohl ich habe, was die halbe Welt sich wünscht, renn' ich viel zu oft weg vor mir selber.
Vielleicht brauche ich den Schatten, um zu merken, dass ich Licht bin. Und das Böse, um zu merken, dass ich's nicht bin.
Und erst wenn ich bin, wo die Sonne und der Horizont sich küssen, lern' ich dich vermissen.
Wir fahren auf der Straße Richtung Hölle und suchen den Rückweg in den Himmel.
Es scheint, als haben wir unser'n Weg verlor'n. Doch lass ein Licht an für den
Fall, dass ich ihn finde.
Ich kenne tausend Straßen, aber kein Weg hier raus. Als wenn es hundert Jahre.
Bitte bring mich nach Haus.
Lass ein Licht an, damit ich mich nicht verlauf.
Ich hoffe, du bist noch da, denn ich komm jetzt nach Haus.