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Beschreibung
Manchmal wird der Spiegel zu ehrlich. Man schaut hinein und sieht ein bekanntes Gesicht, aber der Blick scheint fremd zu sein. Alles Vertraute verschwimmt wie Fingerabdrücke auf beschlagenem Glas. Man spricht mit sich selbst, sucht nach einem Echo, aber selbst das weigert sich zu antworten. Die Welt tut so, als würde sie es absichtlich nicht bemerken – soll er doch selbst herausfinden, wer er jetzt ist.
Und irgendwo dort, tief in all diesen Unstimmigkeiten, lebt noch immer eine dumme Hoffnung. Die Hoffnung, die einen dazu bringt, nach nicht existierenden Briefen zu suchen, alte Taschen zu überprüfen, zu glauben, dass man sich selbst durch jemand anderen wiedererkennen kann. Aber die Wahrheit spiegelt sich schmerzhaft wider – und man möchte vor ihr fliehen. Aber nein. Dieses Mal darf man nicht zusammenbrechen. Auch wenn alles zerbrochen ist, kann der Wind mich immer noch nicht umwerfen.
Text: Ateş Atilla
Musik: Ateş Atilla
Produzent: Nurettin Çolak
Akustikgitarre: Berkay Özsoy
Aufnahme: Kaan Akpınar
Songtext und Übersetzung
Original
Bambaşka biriyleymişim aslında senden beri de.
Gitmek tercih senin için, yine de buradayım. Yabancıyım aynada kendime.
Konuştum hep kendi kendime. Sorular sordum, hiç cevap yok. Esiyor rüzgar ama çarpmıyor.
Yok, bile bile seni ölüyorum.
Mektubun elimde, biliyorum.
Kim doğruları benden saklıyor? Hayat hep üzüyor.
Buharlaşıyorum yüzüme gerçekler vurunca.
Ama bu sefer yıkılmam.
Umarım seni bulacağım.
Artık kendimi bile tanıyamıyorum.
Nasıl yapacağım?
Tüm sırlarını bavula attın.
Yine de seni bulurlar.
Yok, bile bile seni ölüyorum.
Mektubun elimde, biliyorum.
Kim doğruları benden saklıyor? Hayat hep üzüyor.
Buharlaşıyorum yüzüme gerçekler vurunca.
Ama bu sefer yıkılmam.
Umarım seni bulacağım.
Artık kendimi bile tanıyamıyorum.
Nasıl yapacağım?
Tüm sırlarını bavula attın. Yine de seni bulurlar.
Deutsche Übersetzung
Eigentlich bin ich seit dir mit einem ganz anderen Menschen zusammen.
Es ist deine Entscheidung zu gehen, aber ich bin immer noch hier. Im Spiegel bin ich mir selbst fremd.
Ich habe immer mit mir selbst gesprochen. Ich habe Fragen gestellt, es gibt keine Antworten. Der Wind weht, aber er trifft nicht.
Nein, ich sterbe wissentlich.
Ich habe deinen Brief, ich weiß.
Wer verbirgt mir die Wahrheit? Das Leben macht dich immer traurig.
Ich verdunste, als mir die Fakten ins Gesicht schlagen.
Aber dieses Mal werde ich nicht auseinanderfallen.
Ich hoffe, dass ich dich finden werde.
Ich erkenne mich selbst nicht mehr.
Wie mache ich das?
Du packst alle deine Geheimnisse in deinen Koffer.
Sie finden dich immer noch.
Nein, ich sterbe wissentlich.
Ich habe deinen Brief, ich weiß.
Wer verbirgt mir die Wahrheit? Das Leben macht dich immer traurig.
Ich verdunste, als mir die Fakten ins Gesicht schlagen.
Aber dieses Mal werde ich nicht auseinanderfallen.
Ich hoffe, dass ich dich finden werde.
Ich erkenne mich selbst nicht mehr.
Wie mache ich das?
Du packst alle deine Geheimnisse in deinen Koffer. Sie finden dich immer noch.