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Beschreibung
Die Nacht riecht nach Glühbirnenlicht und billigem Whisky, und im Kopf dreht sich die Regel: Entweder hart werden oder verschwinden. Hier ist Liebe oft Verrat in teurer Verpackung, und mit Gut und Böse wird wie mit Verwandten gehandelt: Feinde und Familie sind nah beieinander – und niemand kümmert sich darum. Ein festlicher Toast auf einem Grabstein kommt einem genauso leicht über die Lippen wie das Versprechen, keine Schwäche zu zeigen – ein Pokerface im Gesicht, und wieder zählt nur das Überleben.
Die Straßen lehren, nicht Worte, sondern Taten zu zählen: zehn gegen einen – und bei einem solchen Verhältnis ist es nicht üblich, sich zu beschweren. Das Messer prahlt nicht, es arbeitet still; Träume verwandeln sich in Steine, und diese wiederum in Juwelen, wenn man Geduld und Glück darauf setzt. Es ist lustig und traurig zugleich – die nächtliche Stadt spendet Wärme, aber immer mit einer Narbe: jemand ist im Gefängnis, jemand im Club, jemand feiert seinen Geburtstag allein.
Darin liegt auch eine seltsame Zärtlichkeit: das Licht im Zimmer, wenn es hinter der Tür dunkel ist, die kleine Gewohnheit,„noch einen “zu trinken und die Vergangenheit Stück für Stück loszulassen. Die Welt ist ungerecht – und das ist keine Entdeckung, sondern eher eine Spielregel. Und alles, was bleibt, ist zu lernen, mit geradem Rücken, einem Lächeln auf den Lippen und leichter Ironie im Gepäck durch sie zu gehen.
Songtext und Übersetzung
Original
Ey
Ich atme Luft ein und Stress aus
Fress Frust in mich rein und schreib's auf
Mann, ich acker wieder sonntags
Das Schlimmste am Verrat ist die Liebe, die umsonst war
Doch was man nicht im Kopf hat, hat man in den Bein'n
Manche brauchen hundert Fehler, manche ein'n
Ich trink nur noch ein'n Schluck, dann lass ich's wieder sein
Papa hat Geburtstag und feiert ganz allein
Stell ein Glas auf mein'n Grabstein, wir alle seh'n uns wieder
Mama sagt, du solltest brav sein, doch du wurdest Dealer
Nur bei Jungs von Tag eins, müssen da sein
Niemand sonst sagt dir die Wahrheit, die Welt ist voller Lügner
Ich liebe die Nacht, aber schlafe mit Licht an
Die meisten Menschen ertrag ich nicht nüchtern
Ich hinterfrag schon lang nicht mehr mein Schicksal
Denn Gut und Böse sind nun mal wie Geschwister
Dreckig und gemein, zehn gegen eins
Hände vors Gesicht, weil sie treten auf dich ein
Draußen ist es kalt, keiner lässt dich rein
Das Leben ist nicht fair, aber, aber
Aber dreckig und gemein, zehn gegen eins
Hände vors Gesicht, weil sie treten auf dich ein
Draußen ist es kalt, keiner lässt dich rein
Das Leben ist nicht fair, aber, aber
Aber dreckig und gemein (ja)
Spiel nicht mit mir dreckig, lass es sein (ja)
Weil du willst mich besser nicht als Feind (ne)
Hab das Messer nicht zum Zeigen (nein)
Wenn ich ziehe, stech ich auf dich ein (zack)
Und am Ende nur Geschrei: "Nein, nein, nein"
Hier sind viele Blätter schon gefall'n (wuah)
Schwedische Gardin'n heißt Fenster aus Metall (Haps)
Im Knast sind alle Menschen gleich (ja)
Weil sie nehm'n dir deine Zeit, egal, ob Penner oder reich (scheißegal)
Deine Babymama weg und sie ackert im Club (haha)
Als du draußen warst, hatte sie noch ein'n andern Beruf (ja)
Entweder wirst du reich oder stirbst an dem Versuch (ja)
Doch wenn du gehst, gehst du nackt, nur ein Sarg oder Tuch (für immer)
Von Anfang scheiß Karten, aber Pokerface (ja)
Nein, Mann, ich lass mir nix anmerken (haha)
Egal, ob du mir Steine auf den Boden legst
Ich mache daraus Steine aus Antwerpen
Dreckig und gemein, zehn gegen eins
Hände vors Gesicht, weil sie treten auf dich ein
Draußen ist es kalt, keiner lässt dich rein
Das Leben ist nicht fair, aber, aber
Aber dreckig und gemein, zehn gegen eins
Hände vors Gesicht, weil sie treten auf dich ein
Draußen ist es kalt, keiner lässt dich rein
Das Leben ist nicht fair, aber, aber
Aber dreckig und gemein