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Beschreibung
Der Morgen lässt sich nicht beeilen, die Sonne scheint auch leicht verkatert zu sein. Die Welt schwankt zwischen den Überresten der Fröhlichkeit und der Trägheit, wo selbst eine im Liegen gegessene Orange wie eine Heldentat erscheint. Alles um uns herum ist halblaut, im Rhythmus dieses „nanna ee nanna aa“, als ob jemand ein Wiegenlied für erwachsene Zerstreutheit singt. Der Tag zieht sich sanft dahin wie der Rauch der letzten Zigarette, die man eigentlich aufgeben sollte, aber nicht heute. Die Gedanken schweifen irgendwo zwischen Sofa und dem Traum von einem Kiosk in Puerto Rico umher, denn selbst Träume wollen manchmal einfach sein. Und am Abend wieder Lichter, Gesichter, deren Namen entschwinden, aber die Lächeln bleiben. Und es scheint, dass ein bisschen verrückt zu sein, vielleicht die normalste Art ist, in diesem Tanz aus Trägheit, Licht und leichter Ironie gegenüber der Existenz selbst zu überleben. Basierend auf der Idee von Olli und Tommaso Bordonaro. Kameramann: Samuele Giunta Editor: Ilaria Fusco Kolorist: Enrico Valoti Produktion: Latarma srl
Songtext und Übersetzung
Original
Oggi mi sono svegliato alle dieci del mattino, che ero ancora un po' ubriaco, come chi si è divertito, con il dubbio esistenziale del chissà con chi ho dormito.
Non ricordo più il suo nome, ma ricordo il suo sorriso.
Passo dal divano al letto, poi dal letto al divano.
E per ammazzare il tempo mangio frutta da sdraiato.
Che alla fine non sono altro che un depresso fortunato con la voce per cantare un pugno di parole in nome.
E alla fine ci sono riuscito, sono uscito, non so che mi ha convinto.
Nel bel mezzo del tragitto un pensiero mi ha assalito: se smettessi di fumare sarei sano e molto ricco, ma è che vado a bere, vado e mi abbrucio 'sto fortunico.
Che se volessi potrei levarmi ai Peguranio, ballare il ritmo peruviano, tenere in mano un'altra mano fino a prender sonno su una sdraio.
Farei una festa per traguardo, sarebbe festa tutto l'anno. Insomma, voglio dire, perderebbe il senso che le feste hanno.
Tutta la rabbia che non medico, tutte le notti che dimentico.
Che siamo tutti un po' matti, un po' scalmanati, che male c'è se non ci va di esser normali.
E ora che si è fatta sera, che si accendono i lampioni, che anche il cielo ha quei colori che mi fanno scrivere canzoni, torno a casa in compagnia di una gola a fede al dito che non mi ha detto il suo nome, ma c'ha proprio un bel sorriso.
Deutsche Übersetzung
Heute bin ich um zehn Uhr morgens aufgewacht, immer noch ein wenig betrunken, wie jemand, der Spaß hatte, mit dem existenziellen Zweifel, wer weiß, mit wem ich geschlafen habe.
Ich erinnere mich nicht mehr an seinen Namen, aber ich erinnere mich an sein Lächeln.
Ich gehe von der Couch zum Bett, dann vom Bett zur Couch.
Und um die Zeit totzuschlagen, esse ich Obst im Liegen.
Dass ich am Ende nichts weiter bin als ein glücklicher Depressiver mit der Stimme, eine Handvoll Wörter im Namen zu singen.
Und am Ende habe ich es geschafft, ich bin rausgegangen, ich weiß nicht, was mich überzeugt hat.
Mitten auf der Reise überkam mich ein Gedanke: Wenn ich mit dem Rauchen aufhören würde, wäre ich gesund und sehr reich, aber ich werde trinken, ich werde gehen und ich werde diesen Glückspilz verbrennen.
Wenn ich wollte, könnte ich am Peguranio aufstehen, zum peruanischen Rhythmus tanzen und eine andere Hand halten, bis ich auf einem Liegestuhl einschlafe.
Ich würde eine Meilensteinparty veranstalten, es wäre eine Party das ganze Jahr über. Kurz gesagt, ich meine, es würde die Bedeutung verlieren, die die Feiertage haben.
All die Wut, die ich nicht behandle, all die Nächte, die ich vergesse.
Dass wir alle ein bisschen verrückt sind, ein bisschen lautstark, was schadet es, wenn wir nicht normal sein wollen.
Und jetzt, da es Abend ist, die Straßenlaternen angehen und sogar der Himmel die Farben hat, die mich zum Schreiben von Liedern anregen, gehe ich nach Hause, in Begleitung eines Eherings an meinem Finger, der mir zwar seinen Namen nicht verrät, auf dem aber ein wirklich schönes Lächeln zu sehen ist.